Das Berner Restaurant Darling hat zusammen mit dem Biohof Riem und dem Biohof Moosweg ein Kochbuch veröffentlicht. «Darling. Einfach saisonal» zeigt, wie aus Nähe, Teamgeist und guten Zutaten echte Gerichte entstehen. Im Interview erzählt Küchenchef Till Keller, warum dieses Buch viel über Menschen verrät.
Das Gewinnerprojekt von «InnoBio Bern 2025» heisst «Bio-Mykothek einheimischer Pilzkulturen». Dahinter steht das Team von FungiFuturi aus Steffisburg. Die Idee: eine Bibliothek mit Pilzkulturen aus der Schweiz. So können Produzentinnen und Produzenten auf lokale Sorten setzen, statt Kulturen aus dem Ausland einzukaufen. Das schafft Unabhängigkeit und eröffnet neue Chancen für die Bio-Pilzproduktion.
Wenn Produzentinnen und Produzenten auf Köchinnen treffen und aus Ideen echte Kooperationen entstehen, dann ist Produzenten-Arena.
Von Robotern über Bodensensoren bis hin zu Drohnen – neue Technologien helfen dabei, die Arbeit in der Landwirtschaft flexibler zu gestalten, Zeit und Kosten zu sparen und gleichzeitig die Natur besser zu schützen. Es gibt aber auch Vorbehalte.
Rechen, jäten, schneiden, ernten, verarbeiten – Auf Landwirtschaftsbetrieben fällt gerade im Sommer viel Handarbeit an. Auch ohne familiäre Verbindungen ist es möglich, einen Einblick in die Landwirtschaft zu gewinnen: Etwa durch einen Zivildienst- oder einen Freiwilligeneinsatz.
Bio-Pionier Samuel Otti ist Landwirt mit Leib und Seele. Ende der 70er Jahre hat er mit seinen Eltern und Brüdern den elterlichen Betrieb auf Bio umgestellt, zu einer Zeit als Bio noch unbekannt war und belächelt wurde. «Bern ist Bio» fragt bei Sämu nach seiner Motivation für die Bio-Landwirtschaft nach.
Zwei intensive Tage, Mehr als 2’000 gefangene Hühnereier, 430 bemalte Ostereier und 700 lachende Kinder – das ist die Bilanz der diesjährigen Hoftour von Emma an der BFH-HAFL. «Bern ist Bio» und Bio Bern realisierten als Sponsoren gemeinsam einen Marktauftritt mit Fokus «Bruderhahn und Zweinutzungsrasse». Denn: Ab 2026 hat das Kükentöten in der Schweiz ein Ende: Ei, Mensch und Huhn gehören zusammen.
Am Tor zum Emmental liegt die Hofgemeinschaft Alma Verde der Familie Hodel. Der Hof in Gysenstein befindet sich seit 2025 in der Umstellung auf Bio. Seit Andrea den Betrieb 2022 übernommen hat, wohnen ihre Eltern im neugebauten «Stöckli». Weiter leben drei junge Erwachsene auf dem Hof, die professionell auf dem Weg zur Selbständigkeit betreut werden. Soziales Engagement ist Andrea wichtig – auch bei der Direktvermarktung des Rindfleischs an die Gastronomie.
Für den Schweikhof steht das Thema «Food Save» im Fokus, die Wertschöpfung soll dabei auf dem Betrieb bleiben. Im Sommer 2024 gewannen Stefanie Gfeller-Jaberg und ihr Team mit dem Projekt «Klara Okara» Hummus den «Bern ist Bio»-Förderpreis «InnoBio Bern». Ein Augenschein im Rahmen des Mitgliederanlasses von Bio Bern auf dem Schweikhof in Wichtrach.